Ratgeber

Superfood = super?

Ernährungswissen

Superfood – dieser Lebensmittel-Trend ist in aller Munde. Kein Wunder, denn mit den Superfoods können Sie ganz nebenbei etwas für Ihre Gesundheit tun. Die wertvollen Inhaltsstoffe aus Früchten, Nüssen, Beeren und Samen sorgen auf genussvolle Weise für positive Effekte im Körper.

Zu den Superfoods zählen in der Regel pflanzliche Produkte, die einen ungewöhnlich hohen Gehalt an wertvollen Inhaltsstoffen besitzen. Häufig werden ihnen auch gesundheitsfördernde Wirkungen nachgesagt, z. B. Zellschutz durch die in den Superfoods enthaltenen Antioxidantien. Nicht nur exotische Lebensmittel wie Quinoa, Chiasamen oder die amerikanischen Cranberrys zählt man zu den Superfoods, auch viele einheimische bzw. schon lange in unseren Speiseplan integrierte Produkte zählen dazu. Beispiele hierfür sind Kürbiskerne, Leinsamen, Hülsenfrüchte, Rote Bete oder Grünkohl.

QUINOA & AMARANTH: Die beiden sogenannten Pseudogetreide sind seit mehreren tausend Jahren die Haupt-Energiequelle der Anden-Völker. Auch wir lernen ihre guten Seiten gerade kennen: Quinoa und Amaranth liefern viel wertvolles pflanzliches Eiweiß wie Lysin, das unser Bindegewebe repariert und das Immunsystem stärkt. Dazu kommt ein gesunder Mineralien-Cocktail aus reichlich Kupfer, Kalzium, Eisen und vor allem Magnesium. Perfekt eignet sich Quinoa für Salate, z. B. mit Gurken, Tomaten, Zwiebeln und Feta oder in Kombination mit feinen Möhrenstreifen und frischen Kräutern.

NÜSSE, MANDELN & CHIASAMEN: Mandeln und Walnüsse enthalten, wie auch Chia- und Leinsamen, jede Menge wertvolle Fettsäuren – vor allem die viel gepriesenen Omega-3-Fettsäuren, die sich positiv auf unser Herz-Kreislauf-System und die Blutfettwerte auswirken. Einzige Bedingung für diesen Effekt: Man muss die Superfoods regelmäßig verzehren! Zusätzlich liefern Nüsse und Samen Mineralstoffe wie Magnesium, Kalium und Eisen sowie Vitamin E und einige B-Vitamine. Tipp: täglich 1/2 Handvoll Nüsse oder 1 Esslöffel Samen in den Speiseplan einbauen. Ganz einfach geht das im Müsli, in Salaten oder selbst gebackenen Brot- und Backwaren.