Ratgeber

Waldhonig – Produkt des Monats Juni

Ernährungswissen

Er ist ein bisschen anders als die anderen: Waldhonig wird nicht nur ungewöhnlich hergestellt, er schmeckt auch aromatischer als Blütenhonig, hat eine dunklere Farbe und weist einen höheren Gehalt an Mineralstoffen und Enzymen auf.

VIELFALT: Der kräftige, würzige und leicht herbe Waldhonig schmeckt in allen erdenklichen Formen: auf dem Brot, im Kuchen oder als Süßungsmittel in Müsli, Dressings etc. Er kann aber auch zum Konservieren verwendet werden und ist ein klassisches Hausmittel, z. B. bei Erkältungen.

INHALTSSTOFFE: Waldhonig bietet mehr Mineralstoffe, Spurenelemente und Enzyme als sein Verwandter, der Blütenhonig. Dazu gehören Kalium, Kalzium und Magnesium sowie mehr als 100 Aromastoffe. Außerdem enthält er weniger Glucose (Traubenzucker), was ihn flüssiger macht.

HERSTELLUNG: Waldhonig ist ein sogenannter Honigtau-Honig, d.h., die Bienen sammeln Honigtau – ein durch pflanzensaftsaugende Insekten entstandenes Sekret – und machen daraus den Honig. Waldhonig kann nur dann als solcher deklariert werden, wenn er überwiegend in Wäldern gewonnen wurde. 

GUT ZU WISSEN: Honig allgemein besitzt eine stärkere Süßkraft als Zucker. Seine Inhaltsstoffe gehen allerdings verloren, wenn er über 40 Grad Celsius erhitzt wird. Da Honig das Bakterium Clostridium botulinum enthält (produziert ein muskellähmendes Gift), sollte Kindern unter 12 Monaten noch kein Honig gegeben werden.

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